Lärm nervt!

11 Thesen für exzellente Raumakustik

In der Ruhe liegt die Kraft – oder: Wie Sie mit exzellenter Raumakustik die Welt ganz neu verstehen.

1. AKUSTISCHE ERGONOMIE

Viel wird für die Ergonomie am Arbeitsplatz investiert, das „Problem Akustik“ wird dabei in der Planung oft vergessen und später gar verdrängt. Wo schallschluckende Teppiche, Decken und Pflanzen nicht mehr ausreichen, helfen flexibel einsetzbare Schallabsorber zu mehr Ruhe.

2. DAS PRODUKTIVE BÜRO

Sind Mitarbeiter tagsüber unruhig und gereizt, abends abgespannt und müde, kann durchaus Lärmstress am Arbeitsplatz die Ursache sein. Herrscht jedoch eine ruhige, gedämpfte Atmosphäre sind alle „besser drauf“, motivierter und freundlicher, erledigen ihre Aufgaben sehr viel entspannter und konzentrierter. Besonders in Großraumbüros können geeignete lärmreduzierende Maßnahmen günstig zu mehr Produktivität beitragen.

3. BAULICHE AKUSTIKMÄNGEL MINDERN

Glatte Flächen wie Fensterglas und Büromöbel, Wände und Zimmerdecken aus harten und dichten Materialien verursachen starke Reflexionen, die einem gehörig auf die Nerven gehen können. Sind bauliche Korrekturen und eine räumlich großzügigere Trennung der Arbeitsplätze nicht möglich, sorgen am besten flexibel einsetzbare Schallabsorber für ein ruhigeres akustisches Umfeld.

4. DIE KOMMUNIKATION VERBESSERN

Unserem Gehirn ist es so gut wie unmöglich, einfach „Wegzuhören“, es ist auf Sprachverarbeitung getrimmt. Gespräche und Telefonate von Kollegen lenken uns besonders ab. Bei schlechter Raumakustik hören wir oft klar und deutlich, was am anderen Ende des Raumes gesprochen wird, doch verstehen im Gespräch mit Kunden und Kollegen kaum unser eigenes Wort. Akustisch optimierte Räume helfen die Kommunikation und das Verstehen zu verbessern.

5. MEHR RUHE FÜR BESSERE GESCHÄFTSERGEBNISSE

Gespräche, Geklapper von Tastaturen, Stiften, Tassen, Schritte, der Kaffeeautomat. Der Standard-Büroalltag produziert Lärm, der mehr als 50 bis 60 Dezibel erreichen kann. Weitgehend unterschätzt wird der leistungsmindernde Schaden, der dadurch verursacht wird. Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter kann um fünf bis zehn Prozent sinken. Diese Verluste sind dauerhaft, die Investition in bessere Raumakustik ist dagegen einmalig – der Effekt an gewinnbringender Ruhe ist nachhaltig.

6. WENIGER FEHLZEITEN UND KRANKHEITSTAGE

Täglicher Lärm macht krank, das ist mittlerweile erwiesen. Die Liste der Risiko-Symptome ist lang: Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen, Magen- und Darmempfindlichkeiten, Migräne, Allergien, psychische Erkrankungen, Tinnitus und Schwerhörigkeit. All das führt zu teuren Fehlzeiten und Krankheitstagen. Die Chance, vieles davon, einfach durch bessere Raumakustik zu vermeiden und so die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, ist groß.

7. ERGEBNISREICHERE BESPRECHUNGEN

In Geschäftsbesprechungen kann durchaus schon mal lauter diskutiert werden. Die Temperamente lassen sich nicht so einfach beherrschen, die Raumakustik dagegen schon. Präsentationen und Geschäftsverhandlungen führen in ruhigerer Atmosphäre trotz möglicher unterschiedlicher Standpunkte eher zu zufriedenstellenden Ergebnissen.

8. MEHR KAUFLUST UND GELD IN DER KASSE

Dass sich Kunden in einem ruhigen Umfeld wohler fühlen und sich dadurch die Kaufbereitschaft erhöht, ist nicht wirklich neu. Warum nur, ist es dann in vielen Geschäften immer noch viel zu laut? Intelligente Raumakustik kann Kunden motivieren, gerne (wieder) zu kommen und länger zu bleiben. Unterm Strich heißt das mehr Kauflust und mehr Geld in der Kasse.

9. NICHT NUR DAS AUGE, AUCH DAS OHR ISST MIT

Hat unser Lieblingsrestaurant eine angenehm leise Atmosphäre, genießen wir die Zeit dort intensiver und die gute Küche umso mehr. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir in dieser entspannenden Atmosphäre länger verweilen und sich der Wirt über unsere deutlich höhere Rechnung freut.

10. KANTINEN – ENERGIEFRESSER UND LÄRMKEULE

Gläser, Teller, Tablets, Geschepper. Harte Fliesenböden, große Glasflächen, Gespräche quer über den Tisch geführt. Je höher der Geräuschpegel um uns, desto lauter werden unsere eigenen Stimmen. Das Gehirn verbraucht viel Energie um zu kommunizieren oder sich vom Lärm abzuschotten. Pausen sollten jedoch dafür genutzt werden können, zu entspannen und neue Energie für den Arbeitstag zu tanken, nicht noch mehr Energie verbrauchen. Dieser Energieverbrauch lässt sich durch geeignete Schallschlucker reduzieren.

11. WER GUT HÖRT, IST IM GLEICHGEWICHT

Das ist nicht nur eine Sonntagsfloskel. Der Hörsinn ist enorm wichtig für die Qualität unserer Kommunikation, für das soziale Miteinander, für unsere Orientierungsfähigkeit und für unser Gleichgewichtsgefühl. Ruhe sorgt für die erforderliche positive Balance.

Beispiele

1 Dezibel Hörschwelle – der Mensch kann Geräusche wahrnehmen
10 Dezibel Raschelndes Blatt
60 Dezibel Normales Geräusch
80 Dezibel Verkehrsreiche Straße, Autobahn
85 Dezibel Die Schallwellen können die Gehörzellen schwächen und bei dauernder Belastung zerstören.
90 Dezibel Schwerer Lkw
110 Dezibel Diskothek
120 Dezibel Schallwellen werden als Schmerz empfunden
130 Dezibel Flugzeuglärm

 

Mehr zum Thema: http://www.gesundheit.de/medizin/gesundheit-und-umwelt/laerm-und-gesundheit/laerm-macht-krank