SONE

ist die psychoakustische Maßeinheit für die subjektive Lautheit N eines Schallereignisses. Die Definition der Lautheit in Sone beruht auf der Definition des Lautstärkepegels LN in Phon.
Dem Lautstärkepegel von 40 phon „entspricht“ hierbei die Lautheit 1 sone. Eine Lautstärke von 40 phon ist definiert mit der Lautstärke eines Sinustons mit der Frequenz 1 kHz und einem Schalldruckpegel von 40 dB. Ein doppelt so laut empfundener Schall hat eine Lautheit von 2 sone und ein vierfacher die Lautheit 4 sone, entsprechend hat ein halb so laut empfundener Schall eine Lautheit von 0,5 sone.

Für Lautheit größer 1 sone, (> 40 phon) gilt, dass eine Zunahme um 10 phon zu einer Verdoppelung des Lautheitswerts in sone führt.  – Allerdings gilt dieser Zusammenhang nicht für Lautheiten kleiner 1 sone (< 40 phon), denn hier führen schon kleinere Veränderungen des Lautstärkepegels um weniger als 10 phon zu einer Verdopplung bzw. Halbierung des Lautheitseindrucks.

Die Maßeinheit sone ist somit skaliert auf den Lautheitseindruck eines Sinustons von 40 dB (> Dezibel). Will man für andere Geräusche die Lautheit bestimmen, muss dieses entweder durch vergleichende Hörversuche erfolgen oder die Wahrnehmung der Lautheit durch den Menschen muss durch entsprechende mathematische Modelle ermittelt werden.

Die Lautstärkewahrnehmung des Menschen hängt u.a. vom > Schalldruckpegel, dem Frequenzspektrum des Schalls ab. Schallsignale mit gleichem Schalldruckpegel,  jedoch mit unterschiedlichem Frequenzspektrum und Zeitverhalten, können zu sehr unterschiedlichen Werten in sone führen.

Verfahren zur Lautheitsmessung sind auf das Empfinden des menschlichen Gehörs abgestimmt. Werte der Lautheit in sone werden zur Beurteilung von Schallimmissionen angegeben, z.B. bei Computern und dazugehörenden Geräten.

 

Zusammenhang zwischen Phon und Sone