In der Ruhe liegt die Kraft…

Test 2
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In der Ruhe liegt die Kraft

Während für Ergonomie am Arbeitsplatz viel Geld ausgegeben wird, fristet die Akustik in den Büros oft ein Schattendasein. Wo schallschluckende Teppiche, Decken und Pflanzen nicht reichen, sorgen flexibel einsetzbare Schallabsorber für Ruhe.

Tagsüber unruhige und gereizte sowie abends abgespannte und müde Mitarbeiter leiden bisweilen unter Lärm am Arbeitsplatz. Herrscht dagegen eine ruhige, gedämpfte Atmosphäre, sind alle „besser drauf“. Motivierter und freundlicher erledigen sie ihre Aufgaben sehr viel entspannter und konzentrierter. Insbesondere in Großraumbüros führen geräuschreduzierende Maßnahmen unmittelbar zu einer Steigerung der Produktivität. Falls bauliche Korrekturen und die räumliche Trennung der Arbeitsplätze nicht infrage kommen, sind flexibel einsetzbare Schallabsorber das beste Mittel zur Beruhigung des akustischen Umfelds. Das im oberbayrischen Brandstätt angesiedelte kleine, aber überaus agile Unternehmen B11 bietet flexible Schallabsorber von der Idee bis zur Herstellung komplett „made in Germany“.

Gesundheitsrisiko Krach

Täglicher Lärm macht krank, das ist mittlerweile erwiesen. Gespräche, Geklapper von Tastaturen, Stiften, Tassen, Schritte, der Kaffeeautomat – im Standard-Büroalltag entstehen schnell Geräuschpegel von 50 bis 60 Dezibel. Die Folgen sind Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Spannungen, Schlafstörungen, Herzkreislauferkrankungen, Magen- und Darmempfindlichkeiten, Migräne, Allergien, psychische Erkrankungen, Tinnitus und Schwerhörigkeit. Der durch die Leistungsminderung aufgrund von Akustikstress entstehende volkswirtschaftliche Schaden wird immer noch unterschätzt. Bei anhaltend hohen Geräuschpegeln kann die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter um fünf bis zehn Prozent sinken und zu kostspieligen Fehlzeiten und Krankheitstagen führen. Während sich diese Verluste immer wiederholen, ist die Investition in eine bessere Akustik dagegen einmalig. Eine Erhöhung des Wohlbefindens der Mitarbeiter rechnet sich mittel- bis langfristig durch mehr Effizienz und eine höhere Produktivität.

Schallwellen in Wärme umwandeln

Poröse Absorber wie Teppiche, Schaumstoffe, Mineralfasern und ähnliche Stoffe zählen zu den am häufigsten eingesetzten Akustikformen. Ihre Wirkungsweise beruht vereinfacht ausgedrückt darauf, dass Schallwellen in die offenen Strukturen des Materials eindringen und hier durch Reibung in Wärme umgewandelt werden. Basierend auf diesem Funktionsprinzip bietet B11 ein umfassendes Programm mit verschiedenen Decken – und Wandabsorbern, Tischaufsätzen, Akustikwänden und -panels sowie frei stehenden Akustiksäulen und -würfeln.
Ob im Einsatz als Sitzhocker, Decken-Quader, Trennwand oder Wandbehang – die Produkte von B11 sind sowohl optisch ansprechend als auch nachweislich förderlich für konzentriertes Arbeiten. „Wir kommen aus der Praxis, sind immer erreichbar, reagieren fix und arbeiten unbürokratisch,“ erläutert Dirk Huber, Inhaber von B11, der seine Freizeit gerne in der Natur – vor allem in den Bergen – verbringt. Bevor er sein eigenes Unternehmen gründete, war Huber als technischer Einkaufsleiter in einem internationalen Unternehmen tätig. Technik war schon immer „sein Ding“. Initialzündung für B11 war eine lange, erfolglose Suche nach guten Raumakustikprodukten. Völlig frustriert entschloss sich der unkonventionelle Unternehmer anschließend, diese Produkte in bester Qualität selbst zu fertigen.

Ausgezeichnete Geschäftsidee

Belohnt und bestätigt wurden der unternehmerische Mut und die hohe Innovationskraft der jungen Firma (Credo: „Sei ehrlich. Sei schnell. Sei anders.“) nicht nur durch den sich rasch einstellenden wirtschaftlichen Erfolg. B11 wurde 2016 mit dem zweiten Preis des begehrten Meggle Gründerpreises ausgezeichnet. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen sechs Mitarbeiter und kann sich über einen kontinuierlich wachsenden Kunden-stamm freuen. Zu den rundum zufriedenen Anwendern gehören beispielsweise seit Anfang des Jahres das renommierte, inhabergeführte Beratungsunternehmen ISR Information Products AG, sowie der Springer Nature Verlag in Berlin.

Hier geht es zum Originalartikel(pdf) von Building&Construction 01/2019 oder online können Sie es hier nachlesen.